Während der etwa neun Monate andauernden Bauphase des Windparks können Störungen des Wildes durch Rodungsarbeiten und Baustellenverkehr nicht vermieden werden. Vom Betrieb der Anlagen geht keine Gefahr für die Tiere aus, weshalb sie sich auf Dauer nicht gestört fühlen. Zum Teil nutzen die Wildtiere die verbleibenden Freiflächen sogar als Äsungsflächen. Für das Niederwild hat das Institut für Wildtierforschung der Tierärztlichen Hochschule Hannover in einer Studie festgestellt, dass die Tiere nicht gestört werden und das Umfeld der Anlagen nicht meiden.
 Entsprechende umfassende wissenschaftliche Untersuchungen zu den Auswirkungen auf das Hochwild gibt es noch nicht. Die an anderen Standorten von Jägern gemachten Erfahrungen legen aber nahe, dass auch das Hochwild nicht vergrämt wird und sich schnell an die Anlagen gewöhnt. Darüber hinaus können durch Ausgleichsmaßnahmen neue und sicherere Lebensräume für das Wild geschaffen werden.