Projektablauf 

 

2009

Erste Vorstellung der Projektidee eines Windparks am Oberbecken des Pumpspeicherkraftwerks bei der Gemeindeverwaltung in Finnentrop durch Windwärts.


2011

Die Gemeinde Finnentrop erarbeitet ein Klimaschutzkonzept (weitere Informationen unter „Warum Windenergie?“). Windenergienutzung wird darin als vorrangig zu entwickelnde Maßnahme von hoher Bedeutung angesehen und soll unter größtmöglicher Beteiligung und Wertschöpfung vor Ort erfolgen. Die Fläche am Oberbecken wird als windhöffigster Standort bezeichnet.


2012

Windwärts beginnt unter Einbeziehung der Naturschutzbehörde des Landkreises Olpe die Untersuchungen und Kartierungen von Fledermäusen und Vögeln im Bereich des geplanten Windparks.


2013

Die Artenschutzuntersuchungen von Fledermäusen und Vögeln werden fortgesetzt.


2014

Die Bezirksregierung veröffentlicht den Entwurf des Regionalplans im (inzwischen eingestellten) Aufstellungsverfahren. Im Entwurf ist eine mögliche Windenergie-Fläche mit großen Überschneidungen zum Windwärts-Projektgebiet am Oberbecken enthalten.


2015

Flugsicherung und Netzbetreiber werden von Windwärts beteiligt und erheben keine Einwände gegen das Vorhaben. Die Artenschutzuntersuchungen werden fortgesetzt.


2016

Die Endergebnisse der Artenschutzuntersuchungen werden der Naturschutzbehörde vorgestellt und eine vertiefende Untersuchung von Rotmilan, Schwarzstorch, Waldschnepfe und Raufußkauz vereinbart.


2017

Die vertiefenden Artenschutzuntersuchungen sowie Analysen des Landschaftsbildes und des Wanderwegs „Sauerland Höhenflug“ werden abgeschlossen. Es ergeben sich keine Ausschlussgründe für das Projekt.

Die Planung wird nach Gesprächen mit der Gemeindeverwaltung von vormals 8 WEA auf 5 Standorte freiwillig reduziert. Windwärts möchte damit einen Beitrag für eine höhere Akzeptanz des Vorhabens leisten. Insbesondere Standorte in den Randlagen Richtung Rönkhausen und Lenhausen wurden ersatzlos gestrichen. Im Projektgebiet soll ein Poolflächenkonzept zur Beteiligung aller Grundstückseigentümer an den Pachtzahlungen zur Anwendung kommen. Einer Investition durch die Gemeinde Finnentrop steht Windwärts offen gegenüber. Windwärts beantragt vor diesem Hintergrund die Aufnahme des Projektgebiets in den Flächennutzungsplan. Der Gemeinderat lehnt dies jedoch im Dezember 2017 ab.


2018

Windwärts lässt zusätzlich zu den Artenschutzgutachten weitere Gutachten u.a. zum Schall und Schattenwurf erstellen. Im Sommer 2018 beantragt Windwärts damit einen planungsrechtlichen Vorbescheid beim Landkreis Olpe insbensondere zur Frage, ob der Flächennutzungsplan der Gemeinde Finnentrop dem Vorhaben entgegensteht.


2019

Der Gemeinderat hat über den Vorbescheidsantrag zu beraten.